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Zahnimplantate
Die Zähne sind von zentraler Bedeutung für das tägliche Leben. Sie ermöglichen eine gesunde Ernährung, sie sind Voraussetzung für eine deutliche Aussprache. Sie prägen den Ausdruck des Gesichtes und die individuelle Mimik. Gesunde und schöne Zähne sind der Mittelpunkt eines freundlichen Lächelns.
Was tun bei Zahnverlust?
Wenn ein Zahn verloren geht, gibt es verschiedene Möglichkeiten, ihn zu ersetzen. Herkömmliche Methoden des Zahnersatz wie Brücken, Teleskopprothesen oder andere Teilprothesen haben den großen Nachteil, dass die verbliebenen Zähne beschliffen werden müssen oder auf nicht natürliche Weise belastet werden. Auch der Abbau des Kieferknochens wird durch diese Art der Prothetik nicht aufgehalten, sondern eher beschleunigt.
Zahnimplantate – die beste Alternative
Mit den modernen Zahnimplantaten bietet sich eine Behandlungsalternative an, die dem natürlichen Zahn am nächsten kommt. Je nach Situation steht uns ein breites Spektrum an Möglichkeiten zur Verfügung. So können einzelne Zähne ersetzt, größere Abschnitte durch Implantat-Brücken versorgt oder Prothesen durch Implantate auf eine Weise stabilisiert werden, wie es ohne Implantate nicht möglich wäre. Dadurch werden ein Kaukomfort und eine natürliche Ästhetik erreicht, die nahezu einer lückenlosen Bezahnung entsprechen. Die verbliebenen Zähne werden geschont und der Knochen bleibt aufgrund der Beanspruchung durch das Implantat erhalten.
Der Ablauf der Behandlung
Am Beginn der Behandlung stehen eine ausführliche Untersuchung und Diagnostik. Die Möglichkeiten werden mit Ihren Wünschen abgestimmt und so die für Sie individuelle Lösung gefunden.
Die Basis jeder Implantat-Versorgung bilden künstliche Zahnwurzeln, die durch einen chirurgischen Eingriff im Kieferknochen verankert werden. Diese künstlichen Zahnwurzel, die eigentlichen Implantate, sind speziell gefertigte Schrauben aus reinstem Titan. Die Oberfläche ist so beschichtet, dass die Implantate während der nächsten 2 – 6 Monate fest im Knochen einheilen. Der Eingriff ist in der Regel in Lokalanästhesie durchführbar, bei sehr aufwendigen Arbeiten kann eine Narkose sinnvoll sein. Die Dauer der anschließenden Einheilphase ist abhängig von der Knochenqualität und von der Art der geplanten Versorgung. Sobald das Implantat fest eingeheilt ist, wird mit einem weiteren, kleinen chirurgischen Eingriff die „prothetische Phase“ vorbereitet. Ähnlich wie bei der herkömmlichen Prothetik sind noch verschiedene Arbeitsgänge notwendig (Abdrücke, Anproben, Labor), bis Sie kurz darauf die fertige Arbeit eingesetzt bekommen. Ihre neuen Implantate müssen sorgfältig gepflegt und regelmäßig professionell gereinigt werden.
Kosten
Die Kosten für das Implantieren einer Zahnwurzel liegen zischen 1000 und 1500 Euro, je nachdem, ob begleitende Maßnahmen (z.B. Knochenaufbau) notwendig sind. Jedes weitere Implantat wird günstiger, da es Kosten gibt, die auch bei mehreren Implantaten nur einmal anfallen. Die Kosten der anschließenden prothetischen Versorgung entsprechen etwa den Kosten für die Implantate. Einen kleinen Teil davon tragen auch gesetzliche Krankenkassen. |
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